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Der Ungeheuersee ist gar nicht so ungeheuer

Eine Planwanderung für jung und „älter“

Es war Regen angesagt und eine „nur“ 7,5 Kilometer lange Strecke und trotzdem kamen 18 Wanderer zum Startpunkt „Forsthaus Lindemannsruhe“. Wer jetzt eine leichte Wanderung unter Regen erwartet wurde gleich zweimal enttäuscht.

Zum einen regnete es nur auf dem Rückweg vielleicht 10 Minuten lang. Zum anderen ging es nach dem Start erst einmal „nach unten“, aber dann auf dem Rest des Weges auch zweimal anspruchsvoll nach oben (insgesamt 200 Höhenmeter). Dazwischen sacht ansteigende Wege und „Single Trails“, so dass alle heil den Rundweg absolvierten und dabei auch ihren Spaß hatten.

 14IMG 4755Laura-Hütte

An den zwei interessantesten Punkten der Wanderung stellte man sich dann auch zum Gruppenfoto : Der Laura-Hütte und dem Ungeheuersee.

Die Laura-Hütte wurde 1845 von Wilhelm Retzer, angesehner Bürger der Stadt Freinsheim, für seine Frau Laura, geborene Schleicher errichtet. Durch die Säulen am Eingang bekommt diese Schutzhütte Hallencharakter. Schon 1875 kam die Hütte in den Besitz des Drachenfels-Club, der sie seither betreut und instand hält.

Der Ungeheuersee beherbergte nie irgendwelche Ungeheuer, vielmehr kommt sein Name wissenschaftlich betrachtet von „Unger“ (= Waldweide) und „Heyer“ (= Gehege), denn der See wurde im Mittelalter als Viehtränke angelegt. Er wurde erstmals 1599 erwähnt und gehört heute zur Gemeinde Weisenheim am Berg. Die dortige PWV-Ortsgruppe betreibt dort eine Hütte mit großem Freisitz und kleiner Speisekarte. Getränke gibt es natürlich auch.

Bericht : Ewald Metzger - Bilder : Uwe Rinka und Ewald Metzger

   

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