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Neun Teilnehmer, der Vereinsbus und ein Pkw zum 2. Mal auf einem Wandertag

 

Tag 1 – Anreise

Am Mittwoch morgen sammelte Rainer Heckmann mit dem Vereinsbus Gepäck und Mitfahrer ein.

Ewald Metzger und Hans-Jürgen Eisenring sorgten mit dem Einsatz eines Privat-Pkw für zusätzlichen Stauraum. Gemeinsam fuhr man dann Richtung Harz. Die Verständigung zwischen den beiden Fahrzeugen klappte so dass man nach einigen Pausen, ohne großen Stau, am frühen Nachmittag in Elbingerode in der Pension Talmühle ankam. Die Zimmer waren schnell bezogen und schon lockte Bad Harzburg. Alle in den Bus und ab zum Zentrum des Wandertages.

Ein erster Parkplatz in Zentrumsnähe war schnell gefunden und die Erkundung der Fußgängerzone und der Fanmeile konnte beginnen. Einige Stände waren schon aufgebaut und geöffnet, andere nur vorbereitet, aber der erste Eindruck war positiv.

Zum Abschluss traf man sich noch im Frühstückszimmer der Pension zum einem kleinen Absacker. Die Pensionswirtin Gudrun Nerlich stellte diesen uns jeden Abend als Gemeinschaftsraum zur Verfügung und gegen einen kleinen Obolus konnten wir auch Gläser und Geschirr benutzen. Damit hatten wir einen Raum für gemeinsame Abendessen oder gemütliche Gesprächsrunden. Wurscht un Woi hatten wir natürlich auch dabei.

 

Tag 2 – Der Brocken

Wichtigstes Wanderziel war für alle Teilnehmer der Reise der Brocken. Die höchste und bekannteste Erhebung im Harz und das Ziel tausender Besucher im Jahr. Es gibt verschieden Wege zum Ziel und die Gruppe entschied sich für den schwersten, aber auch abwechslungsreichsten Weg.
Von Schierke ging es über das Wasserwerk in den Wald und leicht bergan, bis es hieß „Brocken über Eckerloch (steiler Anstieg) 4.1 km“. Und er war nicht nur steil der Anstieg, sondern auch steinig. Es waren große Steine und zwar viele – aber man war nicht allein. Der Anstieg ist sehr beliebt.

Hat man die Fahrstraße erreicht, geht es weiter bergauf bis zum höchsten Punkt des Brocken mit Radarstation, Hotel, Museum und Restaurationsbetrieben. Ach ja, dort endet auch die Brockenbahn, mit der man natürlich auch auf diesen Berg kommt. Friedhelm Klein und Hans-Jürgen Eisenring verwirklichten sich ihren Traum und fuhren mit dieser ins Tal. Aber erst mussten alle gegen den Wind kämpfen, sich einen Platz zum Essen erobern und sich ausruhen. Danach wanderten die „Nicht-Bahnfahrer“ über die Fahrstraße nach unten. Mit einer kleinen Abkürzung kam man dann auch zeitnah wieder in Schirke an und konnte sich mit den Wartenden vereinen.

 

Tag 3 – Der Ottofelsen

Am zweiten Wandertag (Freitag) wollte man es etwas leichter angehen lassen und Walter Klein hatte eine als leicht beschriebene Tour zum Ottofelsen herausgesucht. Startpunkt war am Stadtrand von Wernigerode (das anschließend besichtigt werden sollte). Erste Sehenswürdigkeit das „Wasserkraftwerk Steinerne Renne“ und danach die Überraschung : Es ging wieder steil bergauf über Stock und Stein. Erst einmal bis zum Gasthaus Steinerne Renne, dort bekamen wir dann etwas zu trinken, um dann noch einmal einige Höhenmeter zu überwinden. Danach wird es eben bis zum Ottofelsen. Dieser beschert den Besuchern einen phantastischen Rundumblick. Danach geht es bergab und mit dem Vereinsbus in die Innenstadt von Wernigerode. Jetzt wollte man eine Kleinigkeit essen und die Stadt besichtigen. Glockenspiel, Altstadt und Burg waren begehrte Ziele.

 

Tag 4 – Rabenklippe (Luchsgehege)

Der Samstag war dem Treffen mit dem „Wandertagsvertreter“ der Ortsgruppe Gimmeldingen gewidmet. Karl Heinz Hammel besucht schon seit vielen Jahren die Wandertage und hat früher mit Wolfgang Eichmann die Wimpel beim Umzug abgeholt und jetzt mit dieser „Neuner-Bande“. Natürlich wurde auch etwas gewandert. Mit der Seilbahn fuhr man zur Harzburg Heinrich IV und wanderte dann zum „Kreuz des dt. Ostens“, zur „Rabenklippe“ mit dem Luchsgehege und zum „Molkenhaus“. Im Luchsgehege bestand tatsächlich die Möglichkeit die Luchse live zu sehen, ohne auf den Fütterungstermin 14.30 Uhr warten zu müssen. Danach ging es noch auf die Fanmeile.

 

Tag 5 – Festumzug

Mit etwas Glück fand die Gruppe auch dieses Mal einen Parkplatz in unmittelbarer Umgebung der Innenstadt, denn am Umzugstag kommen viele Wandergruppen aus nah und fern, um am Umzug teilzunehmen, die eigene Wandergruppe oder -region zu repräsentieren und den Wimpel für den Fahnenbaum abzuholen. Sie kommen zum Teil in „Uniformen“, gleichfarbiger Kleidung (oder Regenschirmen) oder auch im bunten Mix. Über 50 Einzelgruppen zählt der Lindwurm, der sich dann ab 14 Uhr durch Bad Harzburg zieht. Dieses Mal sehen die Zugteilnehmer auch die meisten anderen Gruppen, denn auf einer Strecke ist Begegnungsverkehr eingerichtet. Man klatscht sich ab oder fotografiert den Gegenverkehr oder erfreut die Zuschauer mit „Glück auf“-Rufen.

Den Abschluss macht ein gemeinsames Essen in der Stadt. Dieses war diesmal besonders wichtig, da die Gruppe nach dem Umzug nicht zu „Kaffee und Kuchen“ kam. Das aufgesuchte Café war nämlich total überfordert mit dem Ansturm der Gäste.

 

Tag 6 – Rückreise

Abschied und Rückblick bestimmen den letzten gemeinsamen Tag. Viele Teilnehmer sind erkältet aber trotzdem froh, dass das Wetter es so gut mit dem Wandertag gemeint hat. Der Regen über Tag hielt sich in Grenzen, die Wege waren alle in ordentlichem Zustand und top ausgeschildert, so dass es insgesamt fünf schöne Wandertage waren. Herzlich verabschiedet von der Pensionswirtin fuhr man nach Hause. Der Rückweg war zwar anfangs etwas „verworren“ - schuld war natürlich das Navi – aber alle neun kamen ohne Unfall oder ähnlichem nach Hause.

Bericht : Ewald Metzger
Bilder : diverse

   

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