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Vermummte Wanderer am Maiblumenfels (bei Lemberg)
PWV-Ortsgruppe wandert zur Burg Lemberg

Die Wanderung zur Burg Lemberg wurde am Pfälzerwaldparkplatz Ruppertsweiler begonnen und 17 Ortsgruppenmitglieder waren im Konvoi gemütlich über Iggelbach und Leimen dahin gefahren.

Bevor die Höhen des Pfälzerwaldes erklommen wurden führte der Weg vorbei an der (geruchlosen) Kläranlage der Gemeinde Ruppertsweiler und diverser Kunstobjekte aus Holz. Bäume, Pilze, Bär und Eichhörnchen führten die Gruppe zu einer Markierung die Diskussionen aufwarf. War ein Biber oder ein Gespenst abgebildet, lautete die Frage. Im Laufe der Wanderung klärte sich dieses : Es ist BLIZ'Y, das Schlossgespenst und Wandersymbol der Lemberger Premium-Wanderwege. Mit rotem Hintergrund kennzeichnet es den Rothenberg-Weg, mit blauem den Graf-Heinrich-Weg.


Entweder sturmzersaust oder geschützt mit Kapuze ging es zum Maiblumenfelsen.

Wanderführer Michael Weitzel hatte einen eigenen Weg gewählt. Dieser führte über eine namenlose Schutzhütte zum Maiblumenfels, eine Felsformation, die man im Dahner Felsenland öfter findet. Begrüßt wurden die Wanderer mit ordentlich Wind von allen Seiten und sofort gerieten die Frisuren der weiblichen Teilnehmer in Gefahr. Kapuzen auf und ordentlich zugezogen hieß die Lösung. Der Fels besteht aus einer kleinen und einer großen Kanzel, das heißt einer Plattform mit Aussicht – und auf der großen Kanzel kann man bis in die Nordvogesen blicken. Zurück vom Fels ging es bergab zur Burg Lemberg. Dabei konnte man links und rechts des Weges feststellen, dass sich hier viele Vogelfreunde engagieren, denn es gab zahlreiche Nistkästen, ein großes hessisches Futterhaus, und eine Fledermaushöhle zu sehen. Außerdem gibt es einen Vogellehrpfad, der allerdings nicht Bestandteil der Wanderung war.


Auf der Oberburg Historie und Moderne vereint. Rechts der Mobilfunkmast, links der obere Einstieg in den Burgbrunnen und dazwischen ein Mauerrest der Burg. Im Hintergrund links erahnt man die ersten Häuser von Pirmasens.

Auf der Burg komplettierte sich die Gruppe, denn sie traf dort Bernhard Schmidt, der am falschen Parkplatz gewartet hatte und dann nach eigenem Plan zur Burg lief. Die Burg Lemberg ist um das Jahr 1200 entstanden. Im 30-jährigen Krieg wird die Burg in Brand gesteckt und teilweise ruiniert. Kaum repariert wird sie 1689 komplett zerstört. Ab 1746 wird die Burgruine zu einem „billigen Steinbruch für die Dorfbewohner“. 1953 beginnen die ersten Renovierungsarbeiten und heute bietet die Burg einen Mix aus Historie und Moderne. Auf der einen Seite die noch erhaltenen bzw. restaurierten Mauerwerke – besonders zu erwähnen der Brunnenschacht auf der Oberburg – auf der anderen Seite das neu errichtete Bürgerinformationszentrum, die Burgschänke und der Mobilfunkmast neben dem oberen Zugang zum Brunnenschacht.

Die Küche der Burgschänke bietet neben den üblichen Hüttengerichten Bratwurst, Leberknödel usw. auch ein Ritter- bzw. ein Ritter- bzw. Bauerntöpfle, allerdings nicht wenn größere Gruppen versorgt werden müssen. Dann hat die Küche dafür keine freie Kapazitäten.


Gruppenbild vor historischer Kulisse auf der Burg Lemberg

Nach der Labung mit Speis' und Trank ging es nur noch bergab und so war man nach rund einer Stunde Verdauungsspaziergang wieder an den Autos und konnte sich auf die heimatliche Couch freuen.

Weitere Informationen zur Burg gibt es im Internet unter :
www.burg-lemberg.de
www.burgschaenke-lemberg.de

 

Weitere Berichte und Bilder, Rückblicke und Aussichten finden Sie wie gewohnt auf unserer Homepage www.pwv-lambrecht.de

Bericht: Ewald Metzger, Bilder: Uwe Rinka, Ewald Metzger, April 2012

   

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